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Wie der Naturgarten Hitze ĂŒbersteht â und warum er Tieren jetzt besonders hilft
Wenn die Temperaturen steigen, zeigt sich, wie wertvoll ein naturnah gestalteter Garten wirklich ist. Viele Strukturen helfen hier den Pflanzen, den Insekten, Vögeln und auch vielen Kleintieren die Hitze zu ĂŒberleben.
SchattenplĂ€tze werden zu natĂŒrlichen Klimaanlagen
Alte StrĂ€ucher, hohe Stauden, Brennnesselinseln oder ein wilder Heckenbusch schaffen kĂŒhle RĂŒckzugsorte. Unter dichtem Laub sinkt die Temperatur schnell um mehrere Grad. FĂŒr Amseln, Igel oder Insekten ist das ein lebensnotwendiger Schutzraum nicht nur in der Mittagshitze.

Wasserstellen sind kleine Oasen fĂŒr viele Arten
Eine flache Schale (mit Steinen), ein MiniâTeich oder sogar ein umgedrehter Untersetzer helfen schon weiter. Vögel trinken und baden, Insekten finden sichere LandeplĂ€tze, und selbst Spinnen und KĂ€fer nutzen die Feuchtigkeit. Wichtig: tĂ€glich sĂ€ubern und immer nachfĂŒllen. Bei den aktuellen Temperaturen um etwa 38 Grad fĂŒlle ich morgens und abends auf.

Mulch und Rasenschnitt halten die Feuchtigkeit lÀnger
Laub, Rasenschnitt oder gehĂ€ckselte Zweige halten den Boden kĂŒhl und feucht. RegenwĂŒrmer und Bodenorganismen bleiben weiterhin aktiv. Das unterstĂŒtzt und stabilisiert Pflanzen, die sonst noch mehr unter der Hitze leiden wĂŒrden.

Wilde Ecken schaffen RĂŒckzugsorte ohne viel Aufwand
Ein paar Quadratmeter, die man einfach der Natur ĂŒberlĂ€sst, wirken wie ein MikroâBiotop. Es entsteht Schatten durch hohe Pflanzen, es gibt Verstecke im Totholz, die Feuchtigkeit wird im Boden gehalten und dient als Nahrungsquelle durch Samen, BlĂ€tter und Insekten. Gerade an heiĂen Tagen ziehen sich viele Tiere dorthin zurĂŒck.
Nachhaltig GĂ€rtnern – welche Pflanzen fĂŒr den Naturgarten?
Vögel fĂŒttern als willkommene UnterstĂŒtzung
Ich fĂŒttere das ganze Jahr ĂŒber die Vögel mit Sonnenblumenkernen und manchmal mit NĂŒssen, da immer mehr NaturflĂ€chen verschwinden. WĂ€hrend der Brutzeit und bei starker Hitze wird das Futter besonders gut angenommen. Und die Eichhörnchen bedienen sich auch gerne. DafĂŒr helfen sie mir im Garten und haben schon viele Haselnuss- und WalnussbĂ€ume gepflanzt đ.
Regenwasser sammeln als Vorrat fĂŒr heiĂe Tage
Gerade in Hitzeperioden zeigt sich wie wertvoll gesammeltes Regenwasser ist. Es schont nicht nur Ressourcen und den Geldbeutel, sondern hilft auch, den Garten stabil durch trockene Phasen zu bringen. Eine einfache Regentonne, ein IBCâTank oder sogar mehrere kleine GefĂ€Ăe entlang der Dachrinne reichen schon aus, um einen guten Vorrat anzulegen.
Ich habe im ganzen Garten WasserfÀsser verteilt, damit die Wege kurz bleiben.
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Regenwasser ist besonders an heiĂen Tagen wichtig fĂŒr Pflanzen und Tiere. Es ist weiches Wasser, pflanzenfreundlich und hat die richtige Temperatur. Ein groĂer Vorteil fĂŒr das Leben im Boden und fĂŒr die Wurzeln.
Auch der Gartenteich profitiert davon. Wenn er durch Verdunstung Wasser verliert, lĂ€sst sich der Pegel mit Regenwasser schonend wieder auffĂŒllen. So wird das ökologische Gleichgewicht im Teich nicht gestört und ein schnelles Absinken der Temperatur durch kaltes Leitungswasser verhindert.
Lese hier mehr ĂŒber tierische Gartenbesucher im Sommer.
Viele Insekten, Vögel und kleine Tiere nutzen meinen Gartenteich, um zu trinken und sich abzukĂŒhlen.

Auch Rehe kommen hĂ€ufig vorbei, gerade die Muttertiere. Schon seit vielen Jahren werden in meinem Garten Rehkitze geboren und aufgezogen, da ich ein StĂŒck Wiese immer hochwachsen lasse und erst im Oktober abmĂ€he.
Warum der Naturgarten jetzt besonders stark ist
Der Naturgarten bietet viele Facetten. Und genau diese Vielfalt puffert Hitze ab. Man findet hier mehr Schatten, mehr Feuchtigkeit und dadurch mehr Leben. Was fĂŒr uns angenehm ist, ist fĂŒr Tiere ĂŒberlebenswichtig.
Quelle: eigener Naturgarten
